Darin geht sie sogar auf ihre Kindheit ein und verfolgt ihren weiteren Lebensweg, um dann vor allem über ihr Wirken als Gründer und ‚Motoren‘ der Lichtbrücke zu berichten.
Mit ihrem Werk zeichnet die Autorin nicht nur das Leben der beiden Gründer und die Arbeit der Lichtbrücke nach, sondern stellt auch einen wichtigen Teil der Zeitgeschichte dar. Das macht das Buch für eine breite Öffentlichkeit lesenswert.
© Lichtbrücke
Wie die Lichtbrücke auch heute Familien darin unterstützt, sich ein besseres Leben zu erarbeiten, erlebte der Geschäftsführer Holger Trechow auf seiner diesjährigen Projektreise. Dabei standen Projekte zur Stärkung von Frauen besonders im Fokus. Egal, ob im Slum oder auf dem Land, die Rolle der Frauen in Bangladesch ist von früh an vor- und fremdbestimmt. Schon als Kinder arbeiten sie im Haushalt mit, später werden sie verheiratet und verrichten dann in der neuen Familie wieder die Hausarbeit. Ein Beruf ist für sie nicht vorgesehen.
Durch „Girls’ Clubs” in einem Slum von Dhaka zeigt die Lichtbrücke, wie es anders geht. Wenn junge Frauen Raum erhalten, um sich zu entfalten, und anfangen zu träumen, kann das ihr Leben komplett auf den Kopf stellen.
Auf dem Land waren die Aktivitäten eines Frauenverbands beeindruckend. Den Frauen wurden spannende Möglichkeiten aufgezeigt, sich ein Nebeneinkommen zu verdienen. Wenn zudem vierzig Frauen gemeinsam einen kleinen Eckladen betreiben, wird klar, dass auch in diesem Dorf das Leben ein wenig auf den Kopf gestellt wurde.
Gemeinsam mit der Lichtbrücke lädt die Autorin Gabriele Krüper am Mittwoch, den 27. Mai, um 18:00 Uhr zur Vorstellung ihres Buches „Die Brückenbauer” in das Alter Baumwolllager (Engelsplatz 6, 51766 Engelskirchen) ein. Im Anschluss zeigt Holger Trechow einen Bildvortrag über seine Projektreise.

