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30.09.2021 - 7 Impulse für Kulturmaßnahmen nach der Pandemie

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Sachverhalt:

Hierzu wird der Ausschussvorsitzende Tim-Oliver Kremer in der Sitzung mündlich berichten.

 

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Beratungsfolge:

Der Ausschussvorsitzende Tim-Oliver Kremer sprach in diesem Zusammenhang den SPD-Antrag an.

 

Ausschussmitglied Markus Frielingsdorf kritisierte, dass örtliche Vereine nicht genug bei Veranstaltungen der Gemeinde berücksichtigt werden.

Verwaltungsmitarbeiterin Petra Klee entgegnete, dass unter anderem bei der Parkzeit, beim Christkindmarkt, bei der Maikirmes überwiegend Gruppen aus der Gemeinde berücksichtigt werden. Fachbereichsleiter Norbert Hamm ergänzte, dass die früher jährlich stattfindenden Gemeinschaftskonzerte der örtlichen Chöre wegen seinerzeit mangelndem Interesse der Vereine nicht mehr organisiert wurden. Selbstverständlich wurden und werden örtliche Vereine mit in die Planungen einbezogen. Insofern sei der Wortlaut des Antrages irritierend.

 

Ausschussmitglied Dawn Stiefelhagen wies darauf hin, dass ein Konzertformat wie vor 20 Jahren heute nicht mehr machbar wäre. Mit dem Antrag sei der Wunsch auf eine Widerbelebung der Szene nach der Pandemie verbunden. Ausschussmitglied Monika Güdelhöfer erwähnte, dass auch bei der letzten Kulturwoche bereits im Vorfeld Kontakte zu den Vereinen geknüpft wurden.

 

Der Ausschussvorsitzende Tim-Oliver Kremer forderte die Ausschussmitglieder auf, Ideen zur Kultur nach der Pandemie zu entwickeln. Ausschussmitglied Marcus Dräger gab zu Bedenken, ob man aus der Kulturwoche nicht lieber einen Kulturmonat machen sollte. Dies würde mehr Interessierten die Möglichkeit geben, mehrere Veranstaltungen zu besuchen, was sonst vielleicht auf Grund der Bündelung von Veranstaltungen nicht möglich wäre.

 

Ausschussmitglied Dawn Stiefelhagen erwiderte, dass für sie der besondere Reiz genau darin liege, dass in einer Woche geballt Kultur gezeigt wird.

 

Ausschussvorsitzender Tim-Oliver Kremer regte an, in der nächsten Kulturwoche auch etwas für Jugendliche und junge Erwachsene anzubieten.

 

Ausschussmitglied Patrick Oetterer bot an, einen Kontakt zu der Jugendkulturgruppe der Culturkirche zu vermitteln, um so zu verhindern, dass an der Zielgruppe vorbeigeplant wird.

 

Fachbereichsleiter Norbert Hamm forderte die Ausschussmitglieder auf, dann auch in den Haushaltsplanberatungen dafür zu sorgen, dass für Kultur ein ausreichendes Budget zur Verfügung gestellt wird. Die Verwaltung hat für die Kulturwoche 2022 15.000 € im Haushalt geplant.

 

Ausschussmitglied Hilla Halfmeyer bemängelte, dass Veranstaltungen zu wenig öffentlich beworben werden. Verwaltungsmitarbeiterin Petra Klee erläuterte, dass im Rundblick, der in jeden Haushalt der Gemeinde Engelskirchen verteilt wird, auf der Homepage und der Facebook Seite der Gemeinde Engelskirchen, auf Plakaten und teilweise Flyern und über die Presse für die Veranstaltungen geworben wird.

 

Ausschussmitglied Monika Güdelhöfer vertrat die Auffassung, dass Kulturinteressierte in der Gemeinde auch die entsprechenden Informationen hierzu finden. Fachbereichsleiter Norbert Hamm ergänzte, dass die Vereine der Gemeinde Engelskirchen die Möglichkeit haben, ihre Veranstaltungstermine der Gemeinde zuzuleiten. Diese werden dann im Veranstaltungskalender der Gemeinde veröffentlicht. Es folgte eine rege Diskussion.