Kunstausstellung im Rathaus Engelskirchen
Sonntag, 26. Februar 2012, 16.00 Uhr im Foyer des Rathauses EngelskirchenEröffnung einer Kunstausstellung mit Werken der jetzt in Engelskirchen lebenden Malerin Susanne John
Zur Eröffnung dieser Ausstellung sind alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen
Susanne John, die in Bremen erstmalig das Licht der Welt erblickte, hat in Kiel Malerei studiert und in Köln das Examen gemacht. Sie hat seit 1978 im In- und Ausland ihre Werke ausgestellt, u.a. im Guggenheim Museum in Bilbao. Thematisch interessieren sie die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Welt, indem sie die Perspektiven variiert. Mal ist der Betrachter mitten im Geschehen, dann wieder scheint er wie ein Vogel darüber zu schweben, oft liegt er wie ein Fotograf auf dem Bauch oder es führt ihn gar in tiefenpsychologische Bereiche wie bei den Wasserbildern, in denen er tauchend Gesichter hinter tropischen Fischen entdeckt.
Die meisten Bilder von Susanne John entstanden während ihrer Auslandsaufenthalte. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet die Malerin als Heilpraktikerin (Psychotherapie).
1968 - erste externe Kunstwerke, Plön
1971 - Studium der Malerei in Kiel und Köln
1973 - Malen und Zeichnen bei Harald Duwe in Kiel
1975 - Abschluss-Examen bei Prof. Marx In Köln
1976 - Eröffnung des ersten Ateliers in Köln
Seit 1975 freischaffende Malerin
Seit 1986 Lyrikerin in Köln und Lissabon
Feuerwerk der Farben
In den vergangenen drei, vier Jahren hielt sich die Malerin Susanne John überwiegend in Deutschland auf, der Grund: die Heilpraktiker Ausbildung, zu der auch ein umfangreiches Praktikum in einer Bonner Drogenklinik gehörte.
Ihre künstlerische Arbeit machte dabei eine Wandlung durch: leuchtende Farben, exotisch anmutende Themen wie Dschungel, in denen bunte Papageien auffliegen und Unterwasserszenarien, durch deren Tiefe nicht nur farbenfrohe Fische tauchen...
Vielleicht sind es, hinsichtlich des Klimawandels visionäre Arbeiten?
Oder es sind die Widersprüchlichkeiten des menschlichen Naturells? („Da, wo ich gerade nicht bin, ist das Glück.“)
So sind in der Vergangenheit der Malerin, bei einem ihrer Spanien-Aufenthalte eher kühle Eifel- Landschaften entstanden. Verwundert es da nicht, dass ihre Flamenco Serie vor den Toren Hamburgs entstand?!
In ihrem jetzigen Wohnort hat die Malerin eine wunderbare Aussicht über Mischwälder und romantisch anmutende Dörfer in weiter Ferne. Es wäre anzunehmen, dass Susanne John diese sensationelle Idylle in einem italienischen Fischerort malen wird? Ob wir sie auch zu sehen bekommen, bleibt offen, denn: „Meine Schnee Impressionen, die ich in Brasilien malte, sind alle dort geblieben, denn sie wurden angekauft.“ lacht de Künstlerin.
Man kann es auch positiv betrachten: „Die Kraft liegt im Ausgleich:“
Jedenfalls sind gerade im Winter warme und leuchtende Farben sehr herzerwärmend.


