Sekundarschule: Realschuleltern brauchen sich keine Sorgen zu machen!
Viele Eltern von Realschülerinnen und -schülern äußern im Zusammenhang mit der bevorstehenden Errichtung einer Sekundarschule die Sorge, dass ihre Kinder in der dann auslaufenden Realschule nicht mehr den bisher gewohnten Standard an Betreuung und Bildung erhalten. Vielfach wird sogar befürchtet, dass das Lehrerkollegium das „sinkende Schiff Realschule“ vorzeitig verlassen könnte.
Die Bezirksregierung Köln als obere Schulaufsichtsbehörde, hat der Verwaltung gegenüber deutlich erklärt, dass alle Kinder in der Realschule (also auch die jetzigen Fünftklässler) sämtliche notwendigen Voraussetzungen vorfinden, um ihren Schulabschluss zu erreichen. So wird es daher nicht möglich sein, dass sich Lehrerinnen und Lehrer einfach mal so weg bewerben können. Die Schulaufsichtsbehörde ist hier verantwortlich und wird immer eine ausreichende und qualifizierte Lehrerversorgung sicher stellen. Im Übrigen ist es auch durchaus denkbar, dass Lehrerinnen und Lehrer der Realschule mit einem gewissen Stundenanteil auch an der neuen Sekundarschule unterrichten. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn man bedenkt, dass die wesentlichen Inhalte der erfolgreichen Schulprogramme von Real- und Hauptschule in das neue pädagogische Konzept der Sekundarschule eingeflossen sind.
Auch der Schulträger sichert zu, dass die in seiner Zuständigkeit zu regelnden Aufgaben, wie Schulraumversorgung, Lehr- und Lernmittel, Schülerfahrtkosten etc., wie gewohnt erfüllt werden. Nicht zuletzt sollten Sie der bewährten Schulleitung vertrauen, die ihrerseits dafür sorgen wird, dass Ihr Kind bis zum Ende der Realschullaufbahn nach den bisherigen Qualitätsstandards unterrichtet und betreut wird.


