Schlanke Verwaltung
Im Rahmen der aktuellen Diskussionen um die Finanzsituation unserer Gemeinde ist ein Blick auf die Personalentwicklung im Rathaus nicht uninteressant.Im Jahr 1993 wies der Stellenplan der Gemeinde Engelskirchen noch 158 Stellen aus. Vor allem durch den Verzicht auf Wiederbesetzung von freiwerdenden Stellen erfolgte danach ein kontinuierlicher Stellenbau auf aktuell 79 Stellen.
Dabei wirkte sich auch die Auslagerung von Aufgaben, wie z.B. die Abgabe der Kindergärten in andere Trägerschaften oder die Überleitung des Bauhofes in eine gemeinsame Gesellschaft mit Lindlar aus. Bereinigt um diese Stellen verbleibt aber immer noch ein effektiver Abbau von über 40 Stellen
Durch den massiven Personalabbau war es möglich, die Personalkosten trotz der Tarifsteigerungen auf dem Niveau von 1992 zu halten. Damit werden jährlich gut 1,4 Mio. Euro gespart. Eine Berücksichtigung der Besoldungserhöhungen würde diese Differenz noch deutlich erhöhen.
Die schlanke Engelskirchener Gemeindeverwaltung zeigt sich auch im Vergleich zum Kreisdurchschnitt: Hier liegen die Personalkosten je Einwohner erheblich günstiger als in anderen Gemeinden!
Mit dem Verzicht auf ein Bürgerbegehren werden die Personalkosten nun weiter reduziert. Damit aber nicht genug: Es ist vorgesehen, dieses Jahr eine freiwerdende Stelle nicht neu zu besetzen und eine andere Stelle in ihrer Dotierung abzusenken. Damit können weiter 41.000 Euro gespart werden.
Eines ist aber auch klar: Der Personalabbau kann nicht so weitergehen. Wir brauchen qualifizierte und engagierte Kräfte für die uns übertragenen Aufgaben.
Schlank, aber auch kompetent und flexibel als moderner Dienstleister aufgestellt:
Das ist das Verständnis der Gemeindeverwaltung.


